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Der Löwenzahn – ein Alleskönner

Der hohe Gesundheitswert dieser Pflanze

Er versorgt uns sehr gut mit Vitamin A, Vitamin C, Vitamin B1 und B2 sowie mit Calcium, Magnesium und Kalium sowie mit Eisen. Dazu kommen seine bioaktiven Pflanzenstoffe wie z. B. Bitterstoffe und Flavonoide. Der Löwenzahn ist somit nicht nur ein phänomenales Heilmittel, sondern auch ein wunderbar nährendes und prophylaktisch wirksames Lebensmittel.

Er verbessert den Fettstoffwechsel, hilft also beim Abbau z. B. einer Fettleber (in Verbindung mit einer passenden Ernährung).

Die Löwenzahnwurzel stärkt die Nieren, die Leber, die Bauchspeicheldrüse, die Milz, den Darm und den Magen.

Die Wurzel wird deshalb bei Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit, Leberbeschwerden und Diabetes eingesetzt.

Das in der Wurzel enthaltene Inulin (Ballaststoff) aktiviert die Verdauung und senkt nachweislich den Blutzuckerspiegel. Es dient als Futter für Bifido- und Milchsäurebakterien und wirkt somit als Präbiotikum.

Deshalb kann die Löwenzahnwurzel zum einen bei Verstopfung eingesetzt werden und ist zum anderen besonders für Diabetiker interessant.

Löwenzahn wirkt harntreibend, jedoch versorgt er den Organismus gleichzeitig mit wichtigen Mineralstoffen, insbesondere mit Kalium, so dass die (ordnungsgemäße) Anwendung von Löwenzahn – im Gegensatz zu synthetischen Diuretika – zu keinem Mineralstoffmangel führen kann.

Außerdem hilft die Löwenzahlwurzel bei rheumatischen Erkrankungen, erhöhtem Cholesterin und wegen ihrer harntreibenden Wirkung auch bei Harnwegsinfekten.

Da der Löwenzahn antibakterielle und damit entzündungshemmende Eigenschaften aufweist, kann er zur Behandlung und zur Heilung von Wunden genutzt werden und Infektionen verhindern.

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/…/krae…/loewenzahn

Eigene Ergänzung

Es kann jeder Teil der Pflanze verwendet werden.

Die Blätter eignen sich hervorragend in einem Salat. Wenn man sie fein schneidet kann man damit alles erdenkliche damit bestreuen. Butterbrote, warme Mahlzeiten, Salate oder auch einfach mit ins Rührei.
Ich habe sie sehr gern in meinem morgendlichen grünen Smoothie, das regt die Magensäure-Produktion, die gesamte Verdauung und den Stoffwechsel an.

Die Blütenblätter kann man ebenso über Salate oder andere Gerichte streuen. Viele machen aus den Blüten Löwenzahnhonig, was ich nicht befürworten kann, wenn man statt echten Honig , Zucker verwendet. Der Gesundheitswert sinkt dadurch drastisch ab.

Die Knospen kann man sauer einlegen, wie Kapern. Wer noch nicht weiß was Kapern eigentlich sind: Es sind unreife also geschlossene Blütenknospen, des Echten Kapernstrauchs (Capparis spinosa) oder auch die Kapernfrüchte, das sind die Länglichen mit dem Stiel.

Die Wurzel kann man als Gemüse dünsten, als Tee verwenden. Getrocknet oder frisch. Wie bei Möhren und anderen Wurzelpflanzen, kannst du die gereinigte und klein geschnittene Wurzel auch blanchieren und dann einfrieren. Ebenso kannst du die Wurzeln mahlen und als Kaffee-Ersatz nutzen.

Mit Löwenzahnwurzeln kannst du auch leicht eine Tinktur mit Alkohol herstellen.

Dein Helfer im Garten

Mit Nichten ist er ein Unkraut. Ganz im Gegenteil, er ist nicht nur ein Super-Food und außergewöhnlicher Nährstoff-Lieferant, sondern auch ein Helfer in deinem Garten.

Er lockert mit seinen Wurzeln den Boden. Sorgt für mehr Kalzium in der Erde durch das Absterben seiner gehaltvollen Blätter. Er macht dadurch einen zu sauren Boden wieder neutraler.

Man erkennt sogar an seinem Wachstum, in welchem Hilfe-Stadium er sich gerade befindet. Wenn seine Blätter flach auf dem Boden liegen, dann hat seinen Dienst erst begonnen, sind sie aber alle nach oben gerichtet, dann ist er mit der Wiederbelebung deines Bodens schon fast fertig.

Man sollte also nicht versuchen ihn los zu werden, wenn er seine Arbeit noch nicht beendet hat, denn er kommt definitiv wieder. Und wenn das passiert, gibt es mindestens 2 Möglichkeiten: Entweder man freut sich und isst ihn auf oder man ärgert und grämt sich und produziert Galle, die einem den Tag versaut. Also wähle weise.

Angeblich verschwindet er auch wieder wenn sein Werk vollendet ist. Schauen wir mal… und wenn nicht, dann ist er immer noch ein herzliches Willkommens-Geschenk für jede Biene.

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